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Datenhandling, Farbräume und Formate für den digitalen Datenaustausch

Um einen reibungslosen Ablauf und korrekte Endergebnisse zu erhalten, halten Sie sich bitte an folgende Festlegungen zu Farbräumen, Auflösung, Datenformaten und Beschnitt!

Kurzversion für Eilige

Farbräume (CMYK oder RGB)

Prinzipiell produzieren wir im professionellen CMYK-Farbraum. In RGB sind wesentlich mehr Farben darstellbar als in CMYK, dafür ist der CMYK-Farbraum verbindlicher und sieht mit leichten Abweichungen immer gleich aus. Bei RGB liegt das optische Ergebnis beim Ausgabegerät (Monitor, Kamera, Drucker). Gerade Laien legen häufig Farben an, die auf dem Monitor in RGB verfügbar sind, in CMYK aber nicht druckbar. Neongrün ist ein häufig vorkommendes Beispiel. Auf dem Monitor ein extrem leuchtendes Grün, im CMYK-Druck ein eher schmutzig wirkendes, unreines Grün.

Digitalkameras und Scanner speichern Fotos in der Regel im RGB-Modus. Sollen wir diese Fotos drucken, belassen Sie diese im RGB-Farbraum. Mischen Sie niemals Farbräume! In Corel Draw können z.B. Objekte mit verschiedenen Farbräumen in einer Datei abgespeichert werden. Da ist ein unerwartetes Druckergebnis geradezu vorprogrammiert.

Für Dateien die nicht in CMYK angelegt wurden, übernehmen wir keine Gewähr für das Endergebnis! Es ist sehr wahrscheinlich, das die Farben im Druck anders ausgegeben werden, als von Ihnen erwartet. Dafür können wir leider keine Haftung übernehmen!

Müssen Sie ein Farbprofil angeben, dann wählen Sie bitte ISO coated.

Auflösung und Datenformate

"Viel hilft viel". Das ist leider nicht so. Drucksachen bis zum Format DIN A1 können Sie gerne mit einer Auflösung von 300 dpi anlegen. Diese Produkte werden später aus einer geringen Entfernung betrachtet, die eine solche Auflösung rechtfertigen. Bei Produkten bis zu einer Breite von 300 cm legen Sie bitte nicht mehr als 150 dpi an. Für alle Formate die darüber liegen, reicht eine Auflösung von 72 dpi.

Soweit möglich, sollten Sie uns immer Vektordaten (Dateien mit Linien und Flächeninformationen) zur Verfügung stellen. Im Gegensatz zu Bitmaps (Dateien mit Pixelaufbau) können diese ohne Qualitätsverlust skaliert werden, sind wesentlich kleiner als Pixeldateien, das Druckergbnis ist aber umso besser. Wir können viele Austauschformate lesen und weiter verarbeiten. Ideal sind: PDF, EPS, AI, TIFF o. JPG. Schriften immer in Kurve / Pfade wandeln, alle Ebenen auf eine Hintergrundebene reduzieren.

Offene Daten, z.B. aus InDesign oder Corel Draw sind für den Datenaustausch nicht geeignet, da exakt die gleichen Versionen, Zusatzmodule, Schriften, u.s.w. erforderlich wären, um diese zu öffnen oder weiterzuverarbeiten.

Ideal: PDF-Datei, Version X3, Inhalt 1:1 angelegt, Auflösung nach o.g. Vorgabe, Farbraum CMYK, Texte in Kurven / Pade gewandelt, keine Schnittmarken, Haarlinie um das Endformat

oder: TIFF-Datei, 1:1 angelegt, Auflösung nach vorgenannter Vorgabe, Farbraum CMYK, Inhalte auf die Hintergrundebene reduziert, Haarlinie um das Endformat, keine Schnittmarken

Beschnitt, Schneidemarken, Maßstab

Am besten und so weit möglich, legen Sie Daten bitte im Maßstab 1:1 an. Ist das wegen der Größe nicht möglich, geben Sie bitte den Maßstab (z.B. 1:10) mit an. Denken Sie daran, das die eingefügten Bitmaps dann eine entsprechend höhere Auflösung benötigen, um nach der Vergrößerung die erforderliche Auflösung zu erreichen.

Schneidemarken benötigen wir grundsätzlich nicht, weder im Digitaldruck noch im Offsetdruck. Im Gegenteil, diese erweisen sich als störend und werden in der Regel von uns vor der Produktion wieder entfernt. Ein überflüssiger Schritt, der eine unnötige Fehlerquelle darstellt.

Bei Endprodukten, also Produkten die nach dem Druck nicht mehr weiter verarbeitet und nur noch auf Endformat geschnitten werden müssen, z.B. Plakate/Poster, Aufkleber und Banner, legen Sie einfach eine Haarlinie mit 50% Schwarz um das Motiv / Endformat. Diese Linie nutzen wir als Schneidelinie, sie wird mit weg geschnitten.

Bei Dateien für den Offsetdruck oder für weiter zu verarbeitende Produkte, z.B. Schilder, legen Sie die Datei bitte mit einem Beschnitt von 3 mm ringsherum an. Um dieses um 6 mm vergrößerte Datenformat (nicht um das Endformat!) legen Sie dann bitte widerum eine Haarlinie mit 50% Schwarz an. Diese wird später für das Einpassen, z.B. auf die Trägerplatte benötigt, der Überstand / Beschnitt wird mitsamt der Haarline weg geschnitten.